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Meine Reise dorthin war im Februar 2000. Ich hatte damals 3Wochen Ferien in Kenya gebucht. Die erste und dritte Woche verbrachte ich im Southern Palms Hotel. In der zweiten Woche wollte ich Zanzibar auf eigene Faust erkunden. Ich habe in Kenya einen Hin- und Rückflug gebucht. Als Reisehilfe benutzte ich nur das Buch von Jörg Gabriel „Tanzania Zanzibar“ Ich klemmte mir dieses Buch unter den Arm und die Reise ging los. Bei der Ankunft in Zanzibar habe ich gleich gegen die Regel des Feilschens verstossen, obwohl ich es eigentlich besser wüsste. Und so bezahlte ich einen viel zu hohen Preis, um mit dem Taxi in die Stadt zu kommen. Der Taxifahrer fuhr mich zum Hotel Kiponda mitten in Stone Town, der Altstadt Zanzibars. Er hatte einige Mühe mit dem Auto durch die schmalen Gassen zu kommen. Das Hotel erwies sich noch etwas einfacher als im Buch beschrieben. Aber vorerst blieb ich dort, weil mein Mann am nächsten Tag per Bus und Schiff nachkommen sollte. Er konnte nicht mit mir fliegen, weil er noch keinen Pass hatte.
Ich machte einen Rundgang im Stadtpark und schaute den Händlern zu, wie sie ihre Stände aufstellten. Es war schon fast Abend. Hauptsächlich am Abend und in der Nacht erwachen die Strassen von Zanzibar und der Markt wird belebt. Tagsüber hat es nur Spaziergänger in diesem Park, aber abends finden sie alles was sie wollen. Direkt am Meer gibt es auch Stände, wo verschiedenes Essen angeboten wird, was immer ihr Magen begehrt. Am besten sind natürlich die Fische und Meeresfrüchte. Dazu ein Glas frischer Zuckerrohrsaft, einfach herrlich!
Am nächsten Tag kam Omari. Wir wechselten das Hotel und genossen die Stadt noch ein wenig zusammen. Für den nächsten Tagesausflug wollten wir uns eine der vielen kleinen Inseln anschauen. Wir entschieden uns für Prison Island.
Nach diesen traumhaften Tagen gingen wir wieder rüber nach Zanzibar. Wir schauten uns die wirklich sehenswerte Altstadt ausführlicher an. Wir waren bei der grossen Kirche, die als Gedenkstätte für die Sklaven erbaut wurde, denn genau dort war damals der Sklavenumschlagplatz. Wir haben das Haus von David Livingstone fotografiert, das heute ein Museum beherbergt. Auch das Haus vom grössten und gemeinsten Sklavenhändler Tippu Tip haben wir gesehen. Das steht heute allerdings leer. Mittags haben wir in einem einheimischen Restaurant gegessen. Das war der beste Reis, den ich je gegessen habe. Zanzibar ist ja auch eine Gewürzinsel, und der Reis wurde mit so vielen verschiedenen Gewürzen zubereitet, dass es einfach köstlich schmeckte! Trotz Umbau waren wir auf der Terrasse vom Afrika-House Hotel. Das ist die Begegnungsstätte, um sich zu treffen, Reisen zu organisieren, Safaris mit privaten Leuten zu buchen, den neuen Klatsch zu hören und natürlich den fantastischen Sonnenuntergang über dem Meer zu geniessen. Es gab so viele schöne Dinge auf Zanzibar zu sehen, dass wir mit einer riesigen Begeisterung über die Insel nach Mombasa zurück reisten. Wie Sie merken können, hält diese Begeisterung bis heute an. Für uns ist eines ganz sicher:
Wir kehren
zurück nach Zanzibar!! (Februar 2000 - khm)
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